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Ab Dezember gilt Software als Produkt: Haftet dann der Anbieter, wenn Ihr KI-Agent Schaden anrichtet?

Ab Dezember gilt Software als Produkt: Haftet dann der Anbieter, wenn Ihr KI-Agent Schaden anrichtet?

‧ 11m 6s

Letzte Woche haben wir uns mit einem Satz verabschiedet: Ab Dezember gilt Software als Produkt. Diese Woche misst Tina unseren eigenen Satz nach. Er stimmt, und er führt trotzdem in die Irre: Die neue Produkthaftung schützt nur natürliche Personen, und beruflich genutzte Daten sind ausdrücklich ausgenommen. Was bleibt einem Unternehmen, wenn sein KI-Agent Schaden anrichtet? Der Vertrag mit dem Anbieter. Wir haben drei Standardverträge gelesen. Dazu der Fall Air Canada, drei Schritte für diese Woche und eine terminierte Prognose.

Die Themen:
- Nachgetragen in eigener Sache: Unser Ausblick aus Folge 11, „Ab Dezember gilt Software als Produkt“, klang nach mehr...

Fünfzehnmal mehr KI-Agenten? Was Microsoft als aktiv zählt und was Sie in Ihrem Haus nicht zählen

Fünfzehnmal mehr KI-Agenten? Was Microsoft als aktiv zählt und was Sie in Ihrem Haus nicht zählen

‧ 11m 6s

Microsoft meldet fünfzehnmal so viele aktive KI-Agenten wie im Vorjahr. Tina liest die Fußnote dazu: Als aktiv zählt ein Agent schon, wenn er in 28 Tagen einmal läuft. Die Zahl misst also Verbreitung, nicht Nutzen, und eine unabhängige Zählung gibt es nicht. Dann die Frage aus dem Titel: Welche Agenten laufen in Ihrem Haus, und wer weiß davon? Dazu der Fall PocketOS, bei dem ein Agent in neun Sekunden eine Produktionsdatenbank samt Sicherungen löschte, drei Schritte für diese Woche und eine terminierte Prognose.

Die Themen:
- Nachgemessen: Microsoft Work Trend Index 2026 (5. Mai 2026): „The number of active agents...

Hält Franks Buch dem eigenen Maßstab stand? Der KI-Dschungel auf dem Prüfstand

Hält Franks Buch dem eigenen Maßstab stand? Der KI-Dschungel auf dem Prüfstand

‧ 11m 6s

Heute liegt kein Anbieterversprechen auf dem Tisch, sondern Franks eigenes Buch: „Führung, Verantwortung und der KI-Dschungel“. Tina hat das Manuskript gelesen und alle sechzehn Zahlen darin gegen ihre Quellen geprüft, so wie es das Buch in Kapitel 1 von jedem Unternehmer verlangt. Zwölf stimmen Wort für Wort, vier werden vor der Drucklegung nachgetragen. Und die spannendste Zahl ist eine, die stimmt: Bitkom meldet für dasselbe Jahr 41 Prozent und 57 Prozent KI-Nutzung, aus zwei verschiedenen Reihen. Dazu der 45.000-Euro-Fall aus Kapitel 1, drei Schritte für diese Woche und eine terminierte Prognose zur KI-Kompetenz.

Die Themen:
- Nachgetragen, in eigener Sache:...

Darf Ihr Marketing noch KI nutzen? Das Etikett „kommerziell sicher“ auf dem Prüfstand

Darf Ihr Marketing noch KI nutzen? Das Etikett „kommerziell sicher“ auf dem Prüfstand

‧ 11m 6s

Das Landgericht München I hat der GEMA gegen den Musikgenerator Suno überwiegend recht gegeben. Darf Ihr Marketing jetzt noch mit künstlicher Intelligenz Bilder, Texte und Musik erzeugen? In Nachgemessen nehmen wir uns dafür kein Musikversprechen vor, sondern das Wort, auf das sich ein Marketing verlässt: sicher. Adobe beschriftet seine Firefly-Modelle mit „Kommerziell sicher“. Wir lesen den Vertrag dazu und fragen: Wer ist abgesichert, was ist abgesichert, und bis zu welcher Summe? Dazu ein Urteil des Oberlandesgerichts Hamm über einen KI-Chatbot, drei Schritte für diese Woche und eine terminierte Prognose zum Bundesgerichtshof.

Die Themen:
- Der Anlass: Landgericht München I, Urteil...

Spart KI dem Arzt 80 Prozent der Dokumentation? Die Praxis auf dem Prüfstand

Spart KI dem Arzt 80 Prozent der Dokumentation? Die Praxis auf dem Prüfstand

‧ 11m 6s

Ein Anbieter verspricht, dass aus zweieinhalb Minuten Dokumentation dreißig Sekunden werden, eine Zeitersparnis von bis zu 80 Prozent. In Nachgemessen zitieren wir dieses Versprechen wörtlich und stellen ihm die größte unabhängige Messung gegenüber, die es dazu gibt: 8.581 Ärztinnen und Ärzte an fünf Universitätskliniken, gemessen nicht per Fragebogen, sondern aus den Protokolldaten des Aktensystems. Ergebnis: 11,7 Prozent. Die Folge trägt zwei Antworten, denn beim Blick in die Bilddiagnostik sieht die Sache völlig anders aus. Dazu ein öffentlich dokumentierter Fall aus fünf Kliniken, drei Schritte für diese Woche und eine terminierte Prognose, deren Suchraum wir vorab festgelegt haben.

Die Themen:
-...

Spart Copilot wirklich 26 Minuten am Tag? Ihr Wingman auf dem Prüfstand

Spart Copilot wirklich 26 Minuten am Tag? Ihr Wingman auf dem Prüfstand

‧ 11m 6s

Verkauft wird ein Flügelmann: ein Copilot, der mitfliegt, den Rücken freihält und angeblich 26 Minuten am Tag spart. Diese Folge ist die Premiere unserer neuen Rubrik Nachgemessen: Wir zitieren die Werbeminuten wörtlich und schauen auf die Messung dahinter, von der Umfrage über die Telemetrie bis zur einzigen Auswertung, bei der jemand daneben saß und zugeschaut hat. Die ehrliche Antwort auf die Titelfrage lautet: unbelegt. Dazu ein anonymisierter Fall aus Franks Mandaten, drei Schritte für diese Woche und zum ersten Mal eine terminierte Prognose, die wir öffentlich nachhalten.

Die Themen:
- Die Zahlenkette der Werbung, alle aus Befragungen: Microsoft nennt im...

Lesen Sie das Handbuch, nicht die Ankündigung

Lesen Sie das Handbuch, nicht die Ankündigung

‧ 11m 6s

Seit Mitte August wird ein Produkt beworben, das kein Werkzeug sein will, sondern ein Kollege: ein KI-Agent mit eigenem Computer in der Cloud, der sich in Ihre Programme einloggt und mehrstufige Aufträge zu Ende bringt. Diese Folge macht etwas Neues: Tina übernimmt die Verteidigung des Produkts und trägt die stärksten Argumente vor, die es dafür gibt. Frank hält nur eines dagegen, das öffentliche Handbuch des Herstellers, alle vierzehn Seiten, selbst gelesen und selbst ausgezählt. Am Ende gibt die Verteidigung das Mandat zurück, und zwei ihrer Argumente bleiben trotzdem stehen.

Die Themen:
- Das Versprechen aus der Ankündigung (jeder Bot bekommt...

Warum niemand mehr führen will, und warum das nicht stimmt

Warum niemand mehr führen will, und warum das nicht stimmt

‧ 11m 6s

Vierzehn Prozent der Beschäftigten ohne Führungsverantwortung würden sofort eine Führungsposition übernehmen. Daraus wird gerade überall die Schlagzeile, dass niemand mehr führen will. Diese Folge beginnt damit, dass Frank Wichert den Titel seines eigenen Artikels zurücknimmt: Direkt neben den 14 Prozent stehen 40 Prozent, die unter bestimmten Bedingungen zusagen würden. Zusammen ist das mehr als die Hälfte. Es will also nicht niemand mehr führen, es will nur kaum jemand so führen, wie es angeboten wird. Danach das Lagebild aus der Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft, ein Angebot, das in drei Rückfragen zerfällt, und die Frage, was in der Personalakte steht,...

Schatten-KI: Wegsehen ist eine Entscheidung

Schatten-KI: Wegsehen ist eine Entscheidung

‧ 11m 6s

In Ihrem Unternehmen arbeitet vermutlich gerade eine künstliche Intelligenz, die niemand eingekauft hat. Niemand hat sie freigegeben, niemand hat sie geprüft, und in der Regel weiß auch niemand, welche Daten sie sieht. Diese Folge beginnt mit einer Korrektur in eigener Sache: Am Ende der letzten Folge haben wir Ihnen eine Zahl mitgegeben, die in zwei Punkten falsch war. Danach das Lagebild, zwei Zahlen, die man ausdrücklich nicht übereinanderlegen darf, und das Gespräch, das in den allermeisten Unternehmen nie geführt wird. Frank Wichert dazu: Schatten-KI ist kein Technikproblem, sondern ein Wahrnehmungsproblem. Wer sicher ausschließt, hat in aller Regel nicht gemessen, sondern...

Die neue KI-Aufsicht und die entschärfte Kompetenzpflicht

Die neue KI-Aufsicht und die entschärfte Kompetenzpflicht

‧ 11m 6s

Seit dem 29. Juli hat Deutschland eine KI-Aufsicht, seit dem 2. August nimmt sie Beschwerden entgegen: kostenlos, formlos, von jeder natürlichen und juristischen Person, ausschließlich über ein Onlineformular. Und fünf Tage vor dieser Folge hat der europäische Gesetzgeber ausgerechnet die Pflicht entschärft, die wir Ihnen für heute angekündigt hatten. Tina liefert das Lagebild samt einer Zahl, die derzeit überall falsch zitiert wird. Frank ordnet ein, warum eine weichere Vorschrift die Führungsaufgabe härter macht: Solange der Gesetzgeber entschieden hat, musste bei Ihnen niemand führen. Jetzt entscheidet niemand mehr für Sie. Dazu die Beschwerdestelle Schritt für Schritt und drei Schritte für diese...